Baufinanzierung

 

Bevor man sich für eine Baufinanzierung entscheidet, sollte man genau wissen, was man sich leisten kann. Es empfiehlt sich den Finanzierungsbedarf mit einem Fachmann zu besprechen und zu ermitteln, so legt man auch fachlich gleich von Anfang an die richtige Grundlage.

Folgende Faktoren sollten berücksichtigt werden: das Einkommen; das Eigenkapital; die Miete, die nach dem Kauf bzw. Bau der Immobilie wegfällt; die Eigenleistung und die stattlichen Fördermittel.

 

Um ein persönliches Baudarlehen kalkulieren zu können, werden im Internet Baudarlehen-Rechner zur Verfügung gestellt.

Der Kauf bzw. der Bau einer Immobilie ist immer mit hohem finanziellen Aufwand verbunden. Baudarlehen werden von verschiedenen Finanzdienstleistern zu ganz diversen Zinssätzen sowie unterschiedlichen Vertragskonditionen mit Auswirkungen auf die Höhe der Gesamtkosten angeboten. Baudarlehen werden zusammen mit einer Kapitalbildenden-Lebensversicherung festgelegt und deren Absicherung erfolgt durch eine Hypothek. Hierbei sollte man Beiträge zur Versicherung und Zinsen bezahlen.

Die Tilgung der Bauzinsen findet durch die Ablaufleistung der Versicherung am Ende der Vertragsdauer statt.

Im vorzeitigen Todesfall des Versicherten wird die Hypothek sofort getilgt und wenn die Höhe der Hypothek und der Versicherungssumme übereinstimmt, sind die Hinterbliebenen schuldenfrei.

 

Baugeld vom Staat:

 

Baugeld vom Staat ist als die günstigste Finanzierungsmöglichkeit bezeichnet. Das bekannteste Baugeld vom Staat war die Eigenheimzulage, die jedoch zum 01.01.2006 eingestellt wurde. Trotzdem gibt es eine Reihe von Fördermitteln, mit deren Hilfe der Bau bzw. Kauf einer Immobilie verwirklicht werden kann. Sehr günstig sind beispielweise die genehmigten Kredite der einzelnen Bundesländer. Darüber hinaus können noch die so genannten KfW-Kredite in Anspruch genommen werden. Diese werden von dem Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Verfügung gestellt. Bei dieser staatlichen Förderbank ist es möglich, verschiedene Kredite zu beantragen und das entweder als Käufer oder als Bauherr. Voraussetzung: Der Antragsteller wohnt auch später wirklich im unterstützten Objekt. Die KfW-Bank stellt Fördermittel schon seit 12 Jahren zur Verfügung. Das Programm wurde mittlerweile modernisiert. Es wurden Zinsbindungen eingeführt und die Laufzeiten verlängert. Wohneigentümer, die ihre Immobilie mit einer Solaranlage ergänzen möchten oder gleich beim Neubau mit konstruieren, haben die Möglichkeit einen zinsgünstigen Kredit der KfW-Bank zu beanspruchen. Welches Baugeld vom Staat das entsprechende ist und wie man es bekommt, kann man in der Regel von seiner Hausbank erfahren.




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